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Die Lagune bei Ebbe — das Naturschauspiel von Jambiani

Wer zum ersten Mal die Ebbe in Jambiani erlebt, ist meist verwirrt - das Meer verschwindet. Nicht ein bisschen, sondern hunderte Meter weit. Was am Morgen noch tiefblaues Wasser war, wird am Nachmittag zu einer endlosen Sandfläche mit kleinen Wasserpfützen, in denen Einheimische nach Algen, Krebsen und Muscheln suchen.


Das ist keine Anomalie, dass ist der natürliche Rhythmus der Ostküste Sansibars und einer der Gründe, warum wir uns in Jambiani niedergelassen haben, nicht im Norden, wo die Gezeiten weniger dramatisch ausfallen und der Massentourismus die Oberhand hat.


Zweimal täglich verändert sich die gesamte Küstenlinie. Bei Ebbe kann man kilometerweit hinauslaufen, vorbei an Seetangfarmen, wo Frauen aus dem Dorf ihre Algen anbauen und ernten. Bei Flut kehrt das türkise Wasser zurück, bis fast an die Strandmauern der Hotels.


Für unsere Gäste ist das oft das eindrücklichste Erlebnis ihres Aufenthalts - nicht der Pool, nicht das Zimmer, sondern dieser tägliche Rhythmus der Natur, den man in Europa nirgendwo erlebt. Wer rausgeht, wenn das Wasser weg ist, sieht Sansibar, wie es wirklich ist.


Wir sagen unseren Gästen immer: «Schau auf die Gezeitentabelle, nicht auf die Uhr - die Lagune folgt ihrem eigenen Rhythmus und genau das macht Jambiani so besonders.»

 
 
 

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